Me and Heidelberger Literaturherbst

Nur schnell mal vorab…. Ok, ich sag’s. Ja doch. #räusper „Save the Date“

Screenshot aus literaturnetz-heidelberg.de

Screenshot aus literaturnetz-heidelberg.de


Am 16 .09.2016 18:00 lese ich vor oder auch im Yilli in Heidelbergs Haspelgasse 7. Direkt bei der Heilig Geist. Kommet zu Hauf! Literaturherbst in Heidelbergs Altstadt! Touris, Interkulturelle, Eingeborene und alle anderen sind herzlich willkommen. Haltet gerne Maulaffenfeil :))

Karlsruhe, Alda

Klei-Mikel mit gebrochenem Arm und Maigret.

Klein-Mikel mit gebrochenem Arm, Radio und Maigret.

Meine frühen Beziehungen zu Karlsruhe waren gebrochen. Von 1961-66 lebte ich in Bretten, Kreis Karlsruhe. Zur Schule ging ich in die Johann-Peter-Hebel-Schule, Bretten. Unser Lehrer war ein Herr Greulich, der uns regelrecht drillte. Aus der Schulbank, raustreten, wieder rein und es gab Stockschläge auf die Hand.
Bei Herrn Greulich wurde Heimatkunde täglich gelehrt. Natürlich zu förderst die glorreiche Vergangenheit Brettens, seines Hundles und Melanchtons.
In Bretten war alles blau-weiß, weil es einmal kurpälzische Amtsstadt war.
Aber wir lernten auch alles über den Kreis Karlsruhe, und die Stadt, die dereinst badische Hauptstadt war. Hhmm. Es dauerte sehr lange, bis ich begriff, dass Landesgrenzen vom Adel gemacht wurden und sich änderten, mit Gewalt! Wir lernten auch, wie toll Herr Tulla den Rhein begradigte, auf dass er schneller floss, um die Kölner Altstadt dann und wann zu füllen. Ich konnte alle Gemeinden des Kreises Karlsruhe, samt gerade eingeführten Postleitzahlen auswendig, die waren ja noch 4-stellig und der Kreis kleiner. Irgendwann gab es einen Ausflug in die Kreisstadt. Ich war im Schloss beeindruckt vom Türken-Louis. Es freute mich, dass diese Ritter in ihren Rüstungen auch so klein waren wie ich.
Sieht heute noch fast genauso aus.


Weiterlesen

Die #selfiejonglage der Partyhütchen des Herrn Zwackelpan

Ein Beitrag zu den #Pantwitterspielen der Herbergsmütter
Da muss ich natürlich mitmachen!

Ich zitiere:

Die goldigen Bundestwitterspiele im deutschen NichtsommerVeröffentlicht am 3. August 2016 von Ute VogelDas IOC und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben knallharte Regeln für das Social Web ausgegeben. Das bedeutet, nicht-olympische Sponsoren dürfen weder offizielle Hashtags benutzen, noch retweeten. Explizit nachlesen könnt ihr das bei Malte Spitz.

Weiter unten:


Die goldigen Bundestwitterspiele im deutschen NichtsommerVeröffentlicht am 3. August 2016 von Ute VogelDas IOC und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben knallharte Regeln für das Social Web ausgegeben. Das bedeutet, nicht-olympische Sponsoren dürfen weder offizielle Hashtags benutzen, noch retweeten. Explizit nachlesen könnt ihr das bei Malte Spitz.

Wibke hat das noch näher erklärt!

Benennt endlich den Juli und August um, es waren Schlächter

juli_augustUnsere Hochsommermonate sind seit fast zwei Jahrtausenden benannt durch ihre Namen. Julius Caesar und sein „Adoptivsohn“ Augustus. Zwei barbarische Schlächter, die Zivilisation spielten, für sich und sich und sich.

Caesar-Altes-Museum-Berlin.jpg
Von Louis le Grand – own work / Altes Museum Berlin (Berliner Museumsinsel), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2597861

SFEC BritMus Roman Modification1.jpg
Von UnbekanntImage:SFEC BritMus Roman 020.JPG by Steve F-E-Cameron (Merlin-UK), 2006-2007, modification by Louis le Grand, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2449721

Die Titel setzten wie Kaiser, Zar, sonstige. Sich verewigten im Kalender, bis heute. So lange wir das geschichtsklitternd dulden, die Erfindung des Gotteskaisertums als heroische Tat, wird sich nichts ändern, glaube ich. Aber was weiß schon ich…. Und Karl der Große war auch nur so ein Schlächter… Man sollte mal aufräumen…egal, juckt eh niemanden. Schreib Gedichte, mikel und schweige.. Es gab sintemal übrigens, gerade entstehend Christen, noch ohne Evangelien, kein Islam, der war nur eine Sekte weiter so den Jahrhunderte entlang. Die Juden waren schon so viel älter, dass sie noch wussten, dass Kleopatra Griechin war, irgendwie. Sie kannten noch Ramses, von dem sie flüchteten.
Ich hab es satt jedes Jahr an die Imperatoren erinnert zu werden. Diese Römer… und die Nachfolger Caesars als Pontifex Maximus… man könnte auch da mal, Franzikus, Päpstlein mein, an den eigenen Titeln rütteln, entstauben…. mein ja nur.
Ach so ja, die historischen Raubzüge der Berliner Preußen sind auch noch nie aufgearbeitet in Berlin, oder? Lasset uns den Adenauer anbeten.
[update]OK, Ute, der Twitter Karolus hat was, gleich mal folgen..In Aachen war ich auch schon ewig nicht mehr…

#mozpark twitteramus

[update] Ich hab‘ das auf #burger verbloggt [/update]


Sonntag, 17.7.2016 14:00 Schlosspark Schwetzingen. Ich denke das wird einfach den Parkeintritt kosten.


Nein, das ist kein Aufruf zu einem Tweetup. Einfach eine Mitteilung. Am nächsten Sonntag um 14:00 findet im Rahmen des Mannheimer Mozartsommers „Mozart im Park statt“. Siehe hier, auf der Website des Nationaltheaters. Ich gedenke dieses Jahr ‚mal dorthin zugehen. Wer weiß, was nächstes Jahr ist, wenn der neue Intendant das plant. Ich werde versuchen um spätestens 14:00 bei den Hirschen zu #lustwandeln und mich durch den Park tweeten, immer mit dem #hashtag #mozpark. Wer Lust hat zu kommen, der komme. Ich werde den #hashtag #mozpark verwenden. Wir müssen uns noch nicht einmal persönlichen treffen, obwohl das natürlich immer wonniglich ist, wenn man sich trifft. So einfach ist das. Notfalls twittere ich eben alleine. Kann ich, doch und Wolferls Musik ist ja auch da und wer weiß was für Offliner auch. :)
Ansonsten habe ich für den Mozartsommer Karten zur B-Premiere des Idemoneo Die Nachtmusiken reizen mich ja auch, aber die sind immer um 22:00. Jazzer arbeiten sich an Mozart ab. Mal sehen, ob ich Lust habe, auf jeden Fall nach dem Idemoneo.
Ich werde wenn, unter #mozjazz twittern.

Laue Brisen am See

Die Nacht noch versteckt
hinter Türmen und Masten
umschwirrt von Libellen
aus Stahl auf der Suche
nach Lücken am Fluss
aus blechspeiendem Gedröhn
springen die Karpfen
nach den Krümeln
brise
aus Plastiktüten
ins gewellte Wasser
gestreut von bärtigen
Männern aus fernen
Wüsten und Krieg
Sittiche (mit Halsband)
kreischen Fis zu Moll
in laue Brisen
(mit Böen bei 12
km/h ostsüdost)
Hinter dem Glas
der Telefone
die neusten Tode
aus Wüsten und Beton
Vielleicht sind
dieses Mal
Deutsche dabei

Mal wieder Wells lesen?

Es gab da die „Blogparade: Mein erstes E-Book #1stebook – und an was ich mich erinnere“ Verpennt. Aber vielleicht ist das trotzdem interessant und wegen der Zeit, nun der Text ist ja schon 8 Jahre alt, eher zu Früh, gell..
Was wirklich mein erstes eBook war weiß ich nicht mehr, ich war viel auf dem Projekt Gutenberg unterwegs, schon als es noch nicht vom Spiegel gehostet war. Meist Dramen, wahrscheinlich Shakespeare. Doch PDFs sind genauso eBooks wie die ePubs oder AZW-Dateien. Ich bin da pragmatisch, nicht gläubig..:)
Öffentliche Erinnerungen gab es hier am 23.9.2008. Ein update zu 2016 schreib ich ans Ende.. So ist das, wenn man älter wird und die Erinnerungen verschwimmen


kein Problem mit google

kann man auch gerne auf der eigenen Website einbinden! Mit google, klar!

Und natürlich gibt es ein Blog dazu. Im hauseigenen google-Bloggerdienst blogspot.

Das Projekt Gutenberg wirkt dagegen fast langweilig und die EU will auch die Bücher scannen. Und wenn es denn billige Lesegeräte geben wird, auf elektronischem Papier….


Quelle: Wikipedia

Aber es will mir keiner glauben, dass eine literarische Medienrevolution vor der Tür steht, alle reden von Haptik und dass Bücher im Schrank stehen müssen und wie schön sich das Papier anfühlt und der Staub der Jahrhunderte so toll riecht und keiner redet von Inhalten. Das berühmte Räuberbuch (das ich liebe und mit dabei bin) werde ob seiner Schönheit gepriesen, sogar vielleicht bepreist, aber keiner redete von Inhalten und alle, die gerne über Inhalte reden, sie genießen, sie schlemmen, Wörter verschlingen, wie ich, denen wird es warm ums Herz, wenn all die alten Bücher und bald auch die neuen, nur einen Link weit entfernt sind. Es wird kommen! Nicht dieses Jahr, vielleicht noch nicht nächstes, aber bald. Und dann geh ich in Rente, lesen UND schreiben als Einheit. Nein, keine Vorlesungen, die nur am Rande noch, ich schreibe, ihr lest und umgekehrt…
[update 25/06/2016] Mit dem Tolino 2 HD lese ich nun schon mit dem 2. eReader, vor allem aus der Onleihe mit der Metropol-Card Meine selbstgebastelten Elektro-Bücher sind hier zu besichtigen, nebst gedrucktem Kram, ich trenne da nicht, Text ist Text, ob auf Papier oder Display ausgegeben, alle Bücher liegen heute zunächst als Datei vor, ja bis auf diverse Künstlerbücher, ich weiß. Es ist Alltag inzwischen. [/update]

Hand vor’n Mund, big Brother, es herrscht der Ball!

Irgendwie wundert mich diese gedrückte Stimmung in den Arenen der Fußball-WM 2016 nicht. Damit meine ich nicht diese Hooligans. Ein Randproblem der allgegenwärtigen Nazifizierung der Welt, so ganz ohne Hitler, getragen hier, in diesen Gauen, von dem scheinbaren Zentralorgan der AFD, den Talkshowredaktionen der öffentlichen Anstalten. Wir kennen das ja.
Es ist auch nicht die Furcht vor neuen Terror-Akten, wie hier beschrieben.
Was mich wirklich erschreckt ist diese Totalüberwachung der Akteure. Ok, die verdienen Millionen, sie verdienen sie coram publico. Aber!
Diese Zahlen überall. Die Spuckmenge der linken Innenverteidiger im Vergleich zu den mittleren Spitzen! Bald wird die Erektionshöhe des männlichen Publikums während des Elfmeters gemessen werden, contra die Nippelversteifung der Zuschauerinnen. Vaginale Ausflüsse während der nächstes WM! Es gibt Apps für alles, die Bodenberührung aller 6. Stollen der Auswechselspieler, die schon 2004 nicht spielen durften. Kameras für jeden Winkel.
Da tummeln sich Profis, ja. Aber sind das keine Menschen? Opendata?????
Es gibt extra Kameras für die Trainerbank und das Netz kichert, weil da jemand die Unterhosen richtet. Nun ja, da muss man ja dran bleiben, sowas ist Sport, oder die Haarschnitte der Spieler und dass ja niemand schwitzt, unter den Achseln, zu was rasieren wir uns da, nicht wahr, wie einst bei der Kanzlerin in Bayreuth.
Alles nicht so schlimm? Nun ja. Was aber auffällt, wenigstens mir: Die „da unten“ dürfen nur noch mit der Hand vor’m Mund kommunizieren, weil live die Lippenleser mitlesen. Es ist eine Totalüberwachung, ob auch alle total authentisch sind, wie gefordert und wehe wenn.

Jo, ich weiß, das ist der Preis, denn sie zahlen, für ihre Gehälter.

Aber ich fürchte mich. Bald werden sie uns alle so beobachten. Die Drohne sei mit uns. Und Mediadaten darüber kommentieren, im Lokalteil mit Infografiken aus der Opendatawelt.
Also: Kein Schweiß unter den Achseln, niemals, auch nicht beim Fußball und:

Hand vor den Mund beim sprechen! Überall! Auch im Auto und der Straßenbahn.

Die Infografik grinst aus Tortendiagrammen.

Fürchtet Euch sehr!

Kulturzentrum -guckuck

tldr;
Geplapper über: Tweetup mit den Schwetzinger Festspielen, Autorenlesung mit Thomas Köck, Cole Porter, Barbiere, Mädchen in Not, #twoper, Body & Language, Brandner Kaspar, Maniera, Hannah Höch, Betrachtungen zu Künstler und Geld, wofür ich auch keine echte Lösung weiß.

guckuck

guckuck


 
 
Schattenwinde aus goldenem Frust
Übersättigte Wolken aus Langeweile
drehen sich in diesen Kreisen kreisend
kulturvernaschend zentrumsweise
(Aus 02/2002, Bild: Johann Bauer)
 
 

Manchmal sollte man sich selbst stellen. Hhmm. Bin ich jetzt soweit? Gehöre ich auch zu denen? Oder war das damals nur Neid? Ich fürchte ja. Das ist alles eine Frage der Zeit, der Lebenszeit und der Zeit die man zur Verfügung hat. Tagtäglich, befreit vom Brotberuf und der beständige Gedanke, wie viel Lebenszeit noch bleibt. Man irgendwo hin kann, ohne die eng bemessenen Wochenenden, den Urlaub.
Und also mache ich, was mir in den Sinn kommt. Doch, doch, ich habe ausreichende Schreibzeiten, aber da ist nichts, was meinen Ansprüchen genügen würde, noch nicht, aber ich muss ja nicht.
Warum das alles? Nun, Ute Vogel hat ihre Berliner „Kultur-Erlebnisse“ gebloggt und ich hab sie dafür auf Facebook gelobt. Doch, man kann da mehr machen als Sinnbilder posten und Hass verbreiten.
Mir fiel dann ein, dass ich da nachlässig war. Da gibt es einiges zu berichten. Genau! Alles ist Kulturzentrum! Mir egal, wie das klingt, oder ob das Ferienaufsätze hier sind. :) Meine Ausflüge nahm ich wieder auf, hab’s hier aufgeschrieben, aber dieses Wetter lässt nicht viel zu, schon eine ganze Weile nicht.

Aber es gab doch einiges in meinem inneren Kuturzentrum … und fast immer war Twitter dabei.
Cole Porter „Wake up and dream“


Ich finde immer mehr Gefallen daran, nach den Vorstellungen meinen Senf dazu zu twittern, nicht rezensieren oder besprechen, vielleicht finde ich noch mehr Menschen, die das machen.. aber das kommt später noch einmal.
Vielleicht deshalb sucht Nachtkritik.de ja Mittweeties, die werden sehr aktiv auf Twitter.


Aber, das Theatertreffen lies ich lieber aus..


Was zum nächsten führt. Theaterautorenlesung! Das hat etwas, auch wenn da oft genauso wenig Leute da sind, wie bei uns Lyrikern…:) Zuletzt in der Reihe „Statisten, Geister und Geliebte“ des aktuellen Hausautors des Nationaltheaters Mannheim Thomas Köck. Auch hier Tweets, auch mit dem Autor.


Genau so etwas könnte die Lösung für vieles sein. Im Theater verdienen alle zu wenig. Die Autoren, das Personal, in den Museen, im kulturellen Bereich, alle, alle, in den Verlagen, die Übersetzer, die Lektoren. Im Feuilleton dann „Diskurse“ über die Kunst und was auch immer. Die Marketingstrategen verbreiten ihren Content. Das Publikum wird beschimpft, weil es die Kunst nicht versteht, die Kunst wird beschimpft, weil sie unverständlich ist. Ach so, die Literaturkritik leidet auch sehr, die Theaterkritik erst recht und die Kunst selbst wird ja in der Museumspädagogik zu Tode banalisiert. Könnten wir uns (auch die passiven Mitglieder der Betriebe, die Zahlenden an Kasse und Finanzamt eingeschlossen) uns nicht öfter mal kurz unterhalten, auch gerne über Ökonomie, statt postmoderner Elite? Mit Twitter angefangen oder sonstwo, Befindlichkeiten austauschen. Nein, kein privater Seelenstriptease, sondern einfach Lebensumstände beleuchten, witzeln, heulen, hinweisen, loben, tadeln, aber vielleicht verlange ich zuviel, projeziere. So eine flockige Betriebscommunity hätte was und damit meine ich nicht Klickvieh sein für’s Marketing. Das nur nebenbei. Sorry.
Aber weiter im Text! Mea maxima culpa! Ich unterschlug ein Tweetup! Auch noch ein ganz spezielles. Die Schwetzinger Festspiele des SWR2 twittern! Sowas, der SWR! Und veranstalten dann auch noch ein Tweetup! (Da hat ein Profi angeheuert, gell Herr Hufnagel? :) Für mich einer der besten Twitteraccounts zu Konzert und Oper eines Festivals!) Die lassen nix aus, sehr humorvoll1


Da stehen wir dann. Es war ein gigantisches Tweetup, dem sich etablierenden Format #twoper gewidmet, vor allem, weil wir in den oberen Rängen des Rokokotheaters während der Generalprobe twittern konnten!
Es gibt auch ein Storify dazu!
Ich war geflasht!


Alle meine Tweets zu #veremonda gibt es hier!
Das alles an einem meiner Lieblingsorte, dem Schlosspark in Schwetzingen.
Apropos Schwetzingen. Demnächst in Schwetzingen: „Mozart im Park“, im Rahmen des „Mannheimer Mozartsommers“. Ha! Das ruft nach einem Tweetup. Nein, das muss keine Agentur managen oder der Veranstalter. Geht man einfach hin und macht, ich werde hier später noch einmal darauf zurück kommen! Auch das verstehe ich unter Community-Bildung! Selber was machen. Auf Augenhöhe etwas zurückgeben, oder so. Die #twoper-Gemeinschaft entsteht größtenteils so. Auch Spartenübergreifend. :)


Das ist so eine Twitterkritik von mir.
Was ich von dem Verriss des Mannheimer Morgen halte steht hier.
Auch hier noch einmal erwähnt! Wenn man jungen Autoren nicht die Chance gibt ihre Stücke produziert zu sehen, wird das nix mehr, dann stirbt das Theater wirklich irgendwann im eigenen Glanz und dem Gloria aufgeblasener Volksbühnen-Intendanten. Mögen sie noch so ungelenk sein, am Anfang, die Jungen. Mein Gott, wir können doch nicht in alle Ewigkeit nur Kabale und Liebe gucken wollen.
Und dann noch im Schnelldurchlauf:


ich weiß, immer wieder Nationaltheater. Eigentlich wollte ich ‚mal wo andershin. Aber hei, dieses Wetter und 10 min zur Straßenbahn, 19 min bis vor das Theater, ich werd‘ halt alt und bequem. Kommt nur die Alte Feuerwache mit. Jazz. Die verdienen auch zu wenig. #seufz. Heute Abend „Drummers Delight“ Auch so ein Projekt, die Studenten der MuHo zu beobachten im Laufe der Jahre. Da kenne ich aber niemand, der twittert, schade eigentlich, aber diese Proberei immer.

Gestern war ich in Body&Language, Ballett.


Und wieder der Community-Gedanke….


Einfach alle den Frack ausziehen, auch der geflashte Zuschauer, von den Sockeln steigen und noch einen Schwatz nach Feierabend. Auch große Künstler sind Menschen, keine Maschinen und gemeinsam… o.k., das hatten wir schon. Tänzer haben auch Probleme! Mit 40 ist da Schluss…. #seufz
Natürlich war ich auch im Städel..Ich hatte ja noch ein Early-Bird-Ticket für #maniera (Was alles gibt, gell, früher hieß das Vorverkauf :))


Alle #maniera-Tweets hier.
Es war komisch im Städel alleine ohne Tweetup umherzulatschen, aber sehr, sehr gut, meditativ. Und nicht nachher noch in die Schirn oder sonst wohin, wie früher, als man das ausnutzen musste, den freien Tag. Nein, ich glaube die Städels haben genug Geld, auch das Personal?
Und noch Volkstheater!


War allerhand los gell? Doch Rentner haben Zeit! Nur die Angst, dass sie bald abgelaufen ist, die Zeit, aber das war theoretisch schon immer so!
Nicht vergessen! Der Kunsthallen-Mittwoch.


Zu Hannah Höch und Dada! Sagte ich schon, dass ich dort die Collagistin Rita Eller zufällig traf, die aus der Wortschau 25… :)

Bei deren Ausstellung wir im Mainzer Kunstverein lasen, zur Minipresse, letztes Jahr? Die Welt ist klein. Künstler verdienen auch zu wenig, bis auf den Richter & Co. #seufz

Da versuche ich demnächst ein ganz privates Projekt zu starten. Weiß nicht, ob es klappt. Oben Slevogt mit Pfälzer Bildern..unten Dada mit Hanna Höch Pfälzer Dada. Das wär’s doch. Mal sehen, da gibt es so einen Wettbewerb, noch so eine Dialekt-Community ohne Twitter, verdienen garnix, die Mundartpoeten, also wenig, außer so…:), aber bis Ausstellungsende ist ja noch Zeit. Immer die Zeit..

2 Millimeter nur

Besoffen von Kernspaltungen lallen die Sonnen durch die Weiten des Alls, schleifen ihre Planeten und deren Monde, samt anderem eingesogenem Schrott mit sich. Zur Hochzeit des Jahres, wenn die Planeten am wenigsten taumeln und unser Städtchen der nahe gelegenen Sonne am nächsten ist und ihr freimütig das Gesicht entgegenstreckt, aus grauen Mauern, roten Ziegeln, mit grünen Narben durchzogen, dann bricht all der Unmut durch. Die beständigen Kernfusionen in dem großen Gestirn, die tobende Hölle. Ja die Hölle wohnt in der Sonne, war das nicht bekannt? Wo sonst soll das Höllenfeuer denn wohnen, auf dem kalten Pluto vielleicht? Die Hölle wärmt uns, bringt Leben und dörrt uns aus, wenn wir der Hitze zu nahe kommen. Das ist die Strafe. Für Sonne und Mensch. Wärmende Ernährerin und Strafgefangene aus sich selbst. Aber ich habe den Himmel gesehen. Der Himmel ist hier auf Erden, wie jedes kleine Kind weiß, bis man ihm das Wissen austreibt und in unerreichbare Fernen rückt. Mein Himmel liegt im Schattenland, unter Kronen von blaugelb gemischten Blätterorgien. Kaskaden aus Höllenlicht funzeln sachte in göttlicher Dosierung auf meine Lider. Ein leichter Wind saugt den Schweiß in die Kühlung der Morgenluft. Die Farbe des nahen Sommers grünophyllt in allen Schattierungen von sanftem Frischgras bis zum tiefen Dunkel der Zedern, die fern der Heimat zwischen den Eichen wimmern. Ich pflanze die Schatten in die unbeschnittenen Wiesen, für das Vieh in den Ställen, verborgen im Heu. Ich versenke die Schatten in der uralten Flussau, die sich so oft wie ein See gebärdet. In diesem Schattenwasser will ich im Winter meine Gedanken baden, wenn der große Grau wieder seine kalten braunen Finger über die nackten Äste streicht. Aber heute flieg ich 2 Millimeter über Grund durch die Himmel hienieden, der Hölle entronnen, unter dem Dach meines Schattenlandes, während wir mit all den besoffenen Sonnen weiterziehen, wen interessiert schon der Weg durch das Chaos, wer hat schon ein Ziel?

Digitalität, Algorithmizität goto 10

Zu einem Buch, das ich nicht lesen werde, weil ich bereits den Klappentext beschmonzelte (Ein Wort, das ich gerade erfand)
digitalitaet
10 print „tät tät täterä tät tät täterätät tät täterätät tät täterä tät tät täterätät tät täterätät tät täterä tät tät täterä“
Wir haben es auf
Suhrkamp geschafft
Weißt du noch als
wir in Assembler
und Basic diesen
64iger malätrierten
und das waren noch keine
64 Bit Intels
und die Professoren
mit Hornbrillen nach
uns schlugen und mit
dem Adorno in den Kafka
hinter die Ohren
deshalb und die Drucker
die Setzer retten wollten
weil sie mit der Maus
fummeln sollten
statt bleien
was war das so
eine Revolution
wie wir mitsolzialisierten
streikstreikstreik
und enteignet
und dann
weißt du noch Pascal
und die Objekte
Dabei war ich längst
bei den Lochkarten
und den Streifen gelandet
Wir warteten an den Terminals
und druckten auf liniertes
Grünpapier waren das
Zeiten als wir dann
Ibm Kompatiblieten
und jetzt radewelschen
sie die Digitalität
und ich zerlasse
die Algorithmizität
mit Butter zu
den Spargeln
Immerhin Suhrkamp
die scheint es noch zu
geben ach Hesse

Schorsch, wir sind jetzt
in der Digitalität
und ja der Kasten Bier
steht im Keller
neben der Postdemokratie
der Postdramatik
ach so da steht auch
der Karton mit der
Postmoderne
und der Prost
hochkultürchen

goto 10